Mittwoch, 01.07.2020 Alumni_News

Alumni helfen bei der Verbesserung des Studienangebots

Wie rasch sich die Arbeitswelt verändern kann, zeigt aktuell die Corona-Krise in aller Schärfe.

Wer hätte gedacht, dass nach Jahren unaufhaltsamen Wachstums im Kreuzfahrttourismus dieser so jäh zum Erliegen kommt wie gegenwärtig? Ob und wann sich dies ändert, mögen Brancheninsider besser einschätzen. Erst wenn ein wirksamer Impfstoff auf dem Markt sein wird und die Angst vor Ansteckung verschwindet, könnte das Geschäft wieder Fahrt aufnehmen.

Das zeigt, wie unvorhergesehen manches kommt. Wie die Arbeitswelt mittel- und langfristig durch die Pandemie verändert wird, werden wir erleben, manches lässt sich schon absehen. Digitale Werkzeuge werden noch selbstverständlicher zum Alltag gehören. 

Studienangebote sind ebenfalls begrenzt krisenfest. Der Trend zur steigenden Akademisierung dürfte den Höhepunkt überschritten haben. Duale Studiengänge werden verstärkt nachgefragt. Wer jetzt schnell auf digitale Lehre umschwenken konnte, könnte perspektivisch bessere Karten haben als diejenigen, die nur sehr zögerlich reagiert haben. Abiturientinnen und Abiturienten spüren die Herausforderung einen halbwegs krisenfesten Weg einzuschlagen.

Für die Hochschulen ist es von enormer Wichtigkeit, mit dem Studium eine nachhaltig gute Grundlage zu gestalten. Daher werden Studienangebote immer wieder überarbeitet, angepasst und verbessert. Dies gelingt aber nur, wenn Alumni eine Rückmeldung geben und ihre Erfahrungen teilen. Sie durchlaufen Bewerbungsprozesse, arbeiten mit anderen zusammen und können sich vergleichen. Können Sie die gleichen Dinge gleich gut? Sind sie im Vorteil oder müssen sie sich neues Wissen aneignen? Das interessiert kluge Hochschulmanager sehr. Zu diesem Zweck werden gerade auch Alumni aus dem Studiengang Internationale BWL kontaktiert. Die letzte Überarbeitung des Curriculums ist noch nicht lange her und die Absolventinnen und Absolventen schließen gerade ab oder sind eben in ein Masterprogramm gewechselt.

Deswegen ist eine Fortführung der Befragung geplant, denn bisherige Kritikpunkte sind in Teilen bereits beseitigt. Welche Stellschrauben nachgezogen werden müssen, weiß man manchmal erst dank erster Kundenbewertungen. Spätestens wenn die internationale Wirtschaft wieder im normalen Schwung läuft, werden Kompetenzen über weltumspannende Märkte nachgefragt sein. Gut, wenn man dann schon vorbereitet ist.

Quelle: Nicola Bargfrede
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